Wie erstelle ich ein professionelles SEO Dashboard?

Ein aussagekräftiges SEO-Dashboard zu erstellen, kann von Zeit zu Zeit schwierig sein. Vor allem, wenn Sie unter Zeitdruck stehen und viele Kunden- oder Kollegenwünsche zu erfüllen haben. In der Regel sind die ersten Fragen, die sich stellen sollten: Welches Software-Tool sollte ich für mein Dashboard verwenden? Welche Datenquellen sind für mein SEO-Monitoring-Dashboard am wichtigsten und liefern eine zuverlässige Datenqualität? Und wie pflege und aktualisiere ich die verschiedenen Datentabellen aus all diesen Tools, am besten ohne manuellen Aufwand also automatisiert? Der Schlüssel liegt darin, Ihre Kollegen und Kunden in die Definition dieser Fragen einzubeziehen. Nur dann können sie auch dafür sorgen, dass der Bericht oder das Dashboard auch von den Kollegen interpretiert wird und somit auch besser genutzt werden kann.

 

Definieren Sie die richtigen Fragen – dann kennen Sie vielleicht schon die richtige Antwort. Hier sind einige Fragen, die mit einem SEO-Monitoring-Dashboard beantwortet werden können:

  • Welche sind die aktuellen Rankings meiner Websites in der organischen Suche?
  • Was sind meine relevantesten Keywords und was sind ihre Traffic-Potentiale?
  • Wie hat sich der Rang meiner Hauptkonkurrenten in der Vergangenheit entwickelt?
  • Was sind meine niedrig hängenden Früchte für Keywords und Trafficvolumen?
  • Welche meiner Webseiten rangieren für ein bestimmtes Keyword?
  • Wie ist der Verkehr von SEO Umwandlung in Leads oder Verkäufe?
  • Was ist meine allgemeine Sichtbarkeit in Suchmaschinen?
  • Wie kann ich meine Linkbuilding-Strategie optimieren?

Verfolgen Sie Ihre Daten mit dem richtigen Dashboard-Tool für die Leistungsüberwachung

Um die richtigen Antworten auf Ihre Fragen zu erhalten, müssen Sie zuerst die richtigen Metriken aus zuverlässigen und gut dokumentierten Datenquellen auswählen. Ihre Daten sind nur so gut wie Ihre Tracking-Struktur. Seien Sie sich Ihrer Daten bewusst und sprechen Sie mit Experten, bevor Sie sich für die Implementierung eines Webmonitoring- und Tracking-Tools entscheiden. Die Wahl des richtigen Tracking ist ein sehr kritischer Schritt, denn Daten aus Tools, die nicht verständlich sind, könnten Sie in die falsche Richtung treiben. Dies sind die gebräuchlichsten SEO-Tools, um Ihre Webmonitoring-Statistiken und SERPs zu verfolgen:

  • Google Search Console: Dieses Tool wurde für Webmaster entwickelt. Es hilft ihnen dabei, ihre aktuellen Statistiken für ihre Websites zu verfolgen. Die Daten von diesem Tool sind sehr genau, da es seine Statistiken direkt von Google selbst erhält. Ein Nachteil wäre, dass es Ihnen nur die Daten von Ihren eigenen Websites anzeigen kann, auf die Sie Zugriff haben, so dass es nicht wirklich zur Überwachung Ihrer Wettbewerber verwendet werden kann.
  • Andere SEO-Tools: Sistrix, XOVI und Searchmetrics ermöglichen Ihnen den Zugriff auf die Keyword-Ränge, Backlinks und Traffic-Volumina Ihrer Mitbewerber. Viele dieser Tools haben eine monatliche Lizenzgebühr, aber einige sind kostenlos. Ein freies Beispiel ist: MOZ
  • Web Analytics Tools: Um zu analysieren, wie Ihr Traffic durch Ihre organischen Suchränge konvertiert wird, müssen Sie ein weiteres Tool hinzufügen. Ein Webanalyse-Tool zur Analyse des Traffics und der Conversions Ihrer Website. Zwei der gängigsten Tools für Web Analytics sind Google Analytics und Yandex Metrica. Sie helfen Ihnen dabei, Ihre Website zu verfolgen und zu analysieren, wie sich der Traffic auf Ihre Seiten auswirkt.

 

Wählen Sie Ihre wichtigsten Leistungskennzahlen und Dimensionen aus

Die Auswahl der wichtigsten Metriken und Dimensionen ist für die Qualität Ihrer SEO-Dashboards sehr wichtig, da sie bereits Ihre Abfragen für die Diagramme, Tabellen und Filter definiert. Es gibt viele Dimensionen und Metriken, die aus verschiedenen Tools ausgewählt werden können. Seien Sie sich bewusst, dass mit jeder neuen Dimension die Komplexität des Designs, mit Dutzenden zusätzlicher Filter- und Gruppierungsmöglichkeiten zunimmt. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige der gebräuchlichsten Dimensionen und Metriken, die zur Überwachung der SEO-Ränge und -Statistiken Ihrer Website oder Ihres Online-Shops verwendet werden.

SEO Dimensionen (z.B. Landingpage)

Die wichtigsten Dimensionen sind Zeit und Ort, weil man sich immer mit ihnen auseinandersetzt, wenn man mit Daten konfrontiert wird.

  • SERP: Die Suchmaschinen-Ergebnisseite (SERP) ist die Seite, die einem Benutzer nach Eingabe seiner Suchanfrage angezeigt wird. Diese Seite enthält eine Liste der Suchergebnisse mit Links, Titel und Metabeschreibung. Die Ergebnisse können sich unterscheiden, da Suchmaschinen ihre Ergebnisse je nach Nutzerverhalten und Cookies anpassen. Die meisten Suchmaschinen haben 10 Ergebnisse pro Seite. Eine Eye-Tracking-Studie fand heraus, dass die meisten Menschen bei der Suche nur sehen und klicken Sie auf die Top-5-Ergebnisse auf einer Seite, so dass immer einen hohen Rang ist von entscheidender Bedeutung.
  • Domain: Eine Domain repräsentiert eine IP-Adresse für den Server, der eine Website hosten kann und ein Erstregistrierungsdatum hat. Die Anzahl der indizierten Seiten für eine Domain zu einem bestimmten Zeitpunkt wird im SEO-Tool Sistrix Domain Pages genannt.
  • Keywords: Die Suchanfragen oder Schlüsselwörter, die Benutzer typischerweise in eine Suchmaschine eingegeben haben, um Inhalte zu finden.
  • Landing Page: Die genaue Seite, die Web-Benutzer erreichen können, wenn sie einer Weblink-Adresse folgen.
  • Backlinks: Sind Links von externen Quellen, die auf Ihre Website oder Landing Page verweisen. Einige Tools bieten Ihnen eine Liste von Backlinks. Die meisten Links haben auch so genannte Ankertexte oder Linktexte. Dies ist ein Teil oder ein bestimmter Textblock, der dem Benutzer angezeigt wird, bevor er auf den Link klickt und die aktuelle Website verlässt. SEO-Metriken

SEO Metriken (z.B. Clicks)

  • Position: Diese Metrik sagt Ihnen mehr über Ihre aktuellen Ränge in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten aus. Sie möchten vielleicht wissen, welche Landing Pages in den Suchergebnissen für die organischen Keywords angezeigt werden und wie sie geordnet sind. Je niedriger die Position, desto besser wird die Sichtbarkeit Ihrer Suche. Ihr Ziel ist es, auf Platz 1 zu landen.
  • Impressionen: Die Anzahl der Male, in denen Ihre Links in einer Suchanfrage-Ergebnisseite (SERP) auftauchten. Diese Nummer gibt Ihnen aktuelle Informationen über Ihre mögliche Nutzerreichweite und Suchsichtbarkeit. Je höher die Eindrücke, desto mehr Sichtbarkeit haben Sie. Die Eindrücke können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wie groß das tatsächliche Volumen und Interesse Ihrer Zielgruppe für dieses spezielle Suchthema ist.
  • Klicks: Jedes Mal, wenn ein Benutzer auf Ihre Links geklickt hat, die in einem Suchergebnis angezeigt wurden. Die meisten bezahlten Modelle wie Google Adwords und einige andere Mediennetzwerke haben Cost-Per-Click-Zahlungsmodelle für den Verkauf von Angeboten und Anzeigenplatzierungen. Ein Klick ist sehr wichtig, denn er sagt Ihnen, wie viele Personen Ihrem Link zu Ihrer Website gefolgt sind.
  • Click-through-Rate: Das Verhältnis der Conversions von Impressions zu Clicks. Beantwortet folgende Frage: Wie viele Leute, die meine Webseiten gesehen haben, haben darauf geklickt? In den meisten Branchen liegt diese Zahl bei 3-5%, je nach Thema, Produkt, Wettbewerbsebene, Linktext oder angebotenen Dienstleistungen.

 

Definieren Sie Ihre Abfragen mit den gewählten Dimensionen und Metriken mit Ihrem Team

Jetzt ist es an der Zeit, dass Ihre gut vorbereiteten Fragen durch Daten beantwortet werden. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Bedeutung der von Ihnen gewählten Dimensionen und Metriken verstanden haben. Der beste Weg, dies zu tun, ist, eine kleine Übersicht über alle Metriken und Dimensionen zu erstellen, die für Sie und Ihre Kollegen am relevantesten sind. Schreiben Sie die Fragen auf ein Whiteboard und fügen Sie nun die Dimensionen und Metriken zum Fragenblock hinzu. Entscheiden Sie sich mit Ihrem Team und diskutieren Sie Ihre Meinung. Geben Sie jeder Anfrage eine gute Überschrift und beschreiben Sie den Inhalt, damit andere Kollegen problemlos in Ihre Berichte einsteigen können.

 

Auswahl des richtigen Softwaretools für die Datenvisualisierung

Jetzt kommt der lustige Teil der Prozedur, die Auswahl der richtigen Visualisierung. Dies kann schwierig sein, aber die meisten Analytiker lieben es, Daten in einen visuellen Aspekt zu bringen. Probieren Sie einfach ein paar nette Grafiken mit den Abfragen aus, die Sie und Ihr Team bereits definiert haben.

 

Das Endresultat

Ihr SEO Monitoring Dashboard ist nur so gut wie Ihr kollektives Verständnis Ihrer Daten. Gemeinsames Verständnis kann nur im Team erreicht werden! Ihr Ziel sollte es sein, sich selbst, Ihr Team sowie Ihre Infrastruktur weiterzuentwickeln, um ein sich ständig veränderndes Umfeld zu verstehen und zu interpretieren und Ihnen damit die Tür zum Erfolg zu öffnen.